Definition der Signalmunition (Allgemein):

Diese Patronen dienen der Signalgebung (z. B. in der Schifffahrt) durch Leuchtsätze in verschiedenen Farben, durch Knallsätze oder durch Erzeugung einer Rauch- oder Lichtspur.

Im militärischen Bereich dienen sie darüber hinaus auch der Gefechtsfeldbeleuchtung. Bestimmte komplett konfigurierte Signalpatronen für Handfeuerwaffen werden aus Signalpistolen wie der HK P2A1 oder anderen speziellen Abschussgeräten verschossen. Signal- und Leuchtpatronen werden in den Flintenkalibern 16 und 12 und in den Kalibern 26,5 mm (Kaliber 4) und 40 mm verwendet.

Als Leuchtmittel werden pyrotechnische Sätze aus unterschiedlichen Magnesiumverbindungen und ggf. Phosphor verwendet. Durch die Zugabe von Chemikalien oder Metallspänen kann die Farbe der Leuchterscheinung bestimmt werden. Bestimmte Signal- und Leuchtpatronen enthalten Mehrfachgeschosse oder verschießen Projektile mit Raketenantrieb. Oft verfügen die Geschosse über einen kleinen Fallschirm, um den Fall zu bremsen und so die Sichtbarkeitsdauer zu verlängern.

Der zulässige Gasdruck solcher Patronen ist relativ gering und liegt im Bereich von 55 bis 180 Bar.

Zur Gefechtsfeldbeleuchtung werden eher Granatpatronen mit entsprechenden Leuchtmitteln verwendet. Die Kaliber reichen dabei von 20-mm-Gewehrgranaten bis hin zur Kartuschenmunition mit Leuchtmittelgeschossen für die Artillerie.

Quelle: Wikipedia